Seit über 100 Jahren hat der Kaiser-Wilhelm an der Porta, einst Nationaldenkmal, heute zum Wahrzeichen einer Region geworden, nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt. Die als Bäderregion bekannte Gegend rund um die Porta Westfalica hatte schon im 19. Jahrhundert viele Gäste, die z.T. von weither anreisten. So wurde der Grundstein für den Kaiserhof 1890 gelegt, der der Hauptsammelpunkt für Touristen wurde. Am 18.10.1896 wurde das Denkmal im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Victoria mit einer Feier eingeweiht, an der zwischen 15.000 und 20.000 Menschen teilnahmen. Der Provinzial-Landtag von Westfalen stellte für den Bau 500.000 Goldmark zur Verfügung, 300.000 Mark wurden durch Spenden aufgebracht. Das Denkmal wurde nach Entwürfen des damals bedeutendsten deutschen Denkmal-Künstlers, des Berliner Architekten Bruno Schmitz, gebaut, die Kaiserfigur wurde von dem Bildhauer Kaspar von Zumbusch aus Wien geschaffen, einem gebürtigen Westfalen. Das Projekt konnte jedoch nicht wie geplant verwirklicht werden, da der Entwurf von Schmitz mit einer Kalkulation von weit über 1.000.000 Mark den geplanten Kostenrahmen von 800.000 Mark sprengte. Dies führte mit dazu, das mit dem Bau erst im September 1892 begonnen wurde.Seit 2008 gehört das Denkmal zur Straße der Monumente, ein auf Initiative des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig gegründetes Netzwerk deutscher Denkmäler und Erinnerungsorte. Quelle: Wikipedia